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Borretschöl – Wirkung, Anwendungen und Studien

Borretschöl

Borretschöl kommt schon lange nicht mehr nur in der Küche zum Einsatz. Auch für die Haut ist dieses Öl besonders gut, pflegt und hat zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe. Borretsch, auch Gurkenkraut oder Kukumerkraut genannt, ist schon seit dem Mittelalter bekannt für seine heilende Wirkung und natürlich auch als Gewürz. Bereits im 16. Jahrhundert war Borretsch in zahlreichen Klostergärten zu finden. Heute hingegen wird die Pflanze vor allem in Frankreich und Spanien kultiviert.

Die Geschichte und Herkunft des Borretsch

Borretsch ist ein Raublattgewächs, welches ursprünglich aus den mediterranen Regionen kommt. Der Borretsch kann bis zu 70 cm hoch werden und ist eine einjährige Pflanze. Dabei sind vor allem die hübschen Blüten, die leuchtend blau blühen, sehr auffallend, was immer wieder dazu führt, dass Borretsch gerne im Garten gepflanzt wird. Diese wunderschönen Blüten zeigen sich in der Zeit von Mai bis September und aus dem Samen des Borretsch wird dann das Borretschöl gepresst. Doch auch der Geruch des Borretsch, der gurkenartig ist, ist besonders auffallend und auch aus diesem Grund wird der Borretsch auch gerne Gurkenkraut genannt.

Borretsch stammt ursprünglich aus mediterranen Regionen und wird mittlerweile vor allem in Spanien und Frankreich angebaut. Doch auch in Deutschland ist der Borretsch beheimatet und wird sehr gerne für Borretschöl verwendet. Bei der Herstellung des Borretschöls ist es vor allen Dingen wichtig, dass das Öl kaltgepresst wird. Nur so können die wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben und ihre volle Wirkung entfalten. Insbesondere bei Hautproblemen ist das Borretschöl ein wichtiger Helfer.

Inhaltsstoffe des Borretschöls

Schon seit Jahrhunderten wird Borretschöl in der Naturheilkunde, aufgrund seiner hervorragenden Inhaltsstoffe, eingesetzt. Dabei ist natürlich das kaltgepresste Öl besonders hochwertig und enthält die wichtigen Inhaltsstoffe in vollem Umfang. Unter anderem zählen

  • Ätherische Öle
  • Harz
  • Gerbstoffe
  • Kaliumnitrat
  • Kieselsäure
  • Schleimstoffe
  • Saponin
  • Vitamin C
  • Vitamin E

zu den wichtigen Stoffen, die für Haut und Haare sowie den Organismus einen positiven Einfluss haben.

Allerdings sind im Borretschöl auch Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die auf die Leber eine toxische Auswirkung haben können. Daher sollte der Borretsch als Pflanze nur in Maßen und auch nur gelegentlich verzehrt werden, um diese toxische Wirkung zu umgehen.

Borretschöl hingegen enthält keine Pyrrolizidinalkaloide und kann somit regelmäßig genossen werden, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Der hohe Anteil an Gamma-Linolensäure im Borretschöl

Im Borretschöl sind nicht nur ungesättigte Fettsäuren, sondern auch ein hoher Anteil an Gamma-Linolensäure enthalten. Diese tragen in erster Linie zum Wohlbefinden bei. Dabei sind die zentralen Inhaltsstoffe Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die nahezu perfekt aufeinander abgestimmt sind. Gerade diese können sehr positiv auf das Herz-Kreislauf-System wirken und Krankheiten vorbeugen. Wer an einem Mangel an Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren leidet, wird mit Konzentrationsstörungen zu kämpfen haben und sich auch im Allgemeinen nicht wohlfühlen. Denn insbesondere diese ungesättigten Fettsäuren sind für viele Dinge im Körper zuständig. Auch hellen sie die Stimmung auf und können das Nervenkostüm stärken.

Studien zeigen, dass diese ungesättigten Fettsäuren auch bei Kindern mit ADHS hilfreich sein können. Allerdings stehen die Studien noch am Anfang und es werden weitere folgen müssen, um wirklich klar zu belegen, dass die Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren bei ADHS als Helfer eingesetzt werden können.

Weiterhin ist ein besonders hoher Anteil an Gamma-Linolensäure im Borretschöl enthalten. Mit bis zu 25 Prozent macht diese die Inhaltsstoffe aus. Diese ungesättigte Omega-6-Fettsäure kann zwar vom Körper selbst hergestellt werden, allerdings liegt oftmals ein Mangel vor, da die Ernährung sich in den letzten Jahren stark verändert hat und somit kaum noch ungesättigte Fettsäuren dem Körper zugeführt werden. Daher wird in der Naturheilkunde immer wieder empfohlen Borretschöl zu verzehren, da über dieses die Gamma-Linolensäure zugeführt werden kann. Denn sie steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirkt auch positiv auf das Gehirn, den Blutdruck und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Diese entzündungshemmende Wirkung kann insbesondere Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen Hautproblemen lindern.

Wirkung und Anwendung von Borretschöl

Borretsch riecht nicht nur gurkenartig, er schmeckt auch leicht danach. Daher wird er besonders gerne in der Küche verwendet. Doch nicht nur wegen des Geschmacks ist Borretsch ideal, denn seine Inhaltsstoffe haben hervorragende Wirkungen, vor allem auf die Haut. Bereits seit Jahrhunderten schwören die Menschen auf die positive Wirkung und die bereits in zahlreichen Studien getestet wurde. Vor allem durch die gesunden Fette und dem hohen Anteil an Gamma-Linolensäure ist Borretsch sowie das Borretschöl ein wichtiger Helfer in der Gesundheit. Aus diesem Grund wird das Borretschöl sehr gerne bei Hautproblemen wie beispielsweise Neurodermitis, Schuppenflechte und allen weiteren Hautproblemen eingesetzt. Doch die Gamma-Linolensäure ist nicht nur für das Herz-Kreislauf-System wichtig. Auch für

  • den Stoffwechsel
  • die Nervenreizleitungen
  • das Gehirn

ist diese Omega-6-Fettsäure eine wichtige Substanz.

Weiterhin ist Borretschöl sehr gut für den Hautstoffwechsel und kann zu einem besseren Hautbild verhelfen. Daher wird es immer wieder gerne bei trockener Haut, Juckreiz und auch bei schuppiger Haut eingesetzt. Dieser Effekt wird vor allem auf die Gamma-Linolensäure zurückgeführt, da sie ein natürlicher Bestandteil der Haut ist. Somit kann sie zur Regeneration und zur Gesundung angegriffener Haut beitragen.

Doch auch für den Hormonhaushalt kann Borretschöl eine unterstützende Wirkung haben. Vor allem für Frauen in den Wechseljahren kann dies von Vorteil sein, da die Symptome oftmals gelindert werden können. Auch bei PMS kann Borretschöl sehr gut eingesetzt werden, da es auch hier die Beschwerden lindern kann.

Und sogar am Stoffwechsel ist die Gamma-Linolensäure beteiligt, da sie ähnlich wie Vitamin F wirkt. Eigentlich ist Gamma-Linolensäure des Borretschöls für den gesamten Organismus des Menschen wichtig und beeinflusst ihn positiv. Auch wenn bereits zahlreiche Studien durchgeführt wurden, konnten die vielfältigen Wirkung noch nicht vollends nachgewiesen werden. Dennoch schwören Alternativmediziner auf das Borretschöl und konnten bisher zahlreiche positive Erfahrungen damit machen.

Borretschöl bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Insbesondere bei Patienten mit Neurodermitis und Schuppenflechte kann das Borretschöl für eine signifikante Linderung beitragen. Bricht beispielsweise die Neurodermitis aus, ist die Schutzfunktion der Haut nicht mehr im Gleichgewicht. Entzündungen und juckende Ekzeme sind dann die Folge. Vor allem Kinder kratzen sich oftmals blutig, da der Juckreiz sehr stark ist. Wird Borretschöl auf die erkrankten Hautstellen gegeben, können Linderungen eintreten, was vor allem an den fetten Ölen des Borretschöls liegt. Denn insbesondere die Gamma-Linolensäure und die Linolsäure sind dafür verantwortlich, dass der Körper keine Enzyme bilden kann, die eine Hautentzündung auslösen. Stattdessen bildet der Körper entzündungshemmende Substanzen, die auch das Immunsystem stärken, und unterstützen. Dabei ist es gleich, ob das Borretschöl innerlich oder äußerlich angewandt wird.

Bei regelmäßiger Anwendung tritt eine signifikante Verbesserung der Hautstellen auf und der Juckreiz lässt nach. Selbst bei einer Neurodermitis, die wegen eines Enzymdefekts ausbricht, kann diese mit Borretschöl sehr gut gelindert werden. Allerdings tritt in der Regel erst eine deutliche Linderung nach 4 bis 6 Wochen ein. Daher sollte das Borretschöl bereits frühzeitig angewandt werden, um einen starken Ausbruch zu verhindern und diesem vorzubeugen.

Borretschöl für die Hautpflege

Borretschöl ist eine hervorragende Pflege für die Haut. Dabei kann das Öl innerlich und äußerlich angewandt werden. Insbesondere nach dem Sonnenbaden kann Borretschöl die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen, sie elastisch machen und den Feuchtigkeitshaushalt ausgleichen. Schuppige Haut wird gepflegt und wieder zart und geschmeidig. Auch in der Schwangerschaft kann das Borretschöl eingesetzt werden und kann sogar Dysbalanacen ausgleichen, da Schwangere einen erhöhten Bedarf an Gamma-Linolensäure haben, die in großen Mengen im Borretschöl enthalten ist.

Außerdem kann mit Borretschöl einen Intensivpflege für trockene Haut durchgeführt werden, da vor allem die ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eine positive Wirkung auf den Hautstoffwechsel haben. Trockene Haut, die meist einen starken Juckreiz auslöst, kann somit auch wieder ins Gleichgewicht gebracht werden und den Juckreiz signifikant lindern. Denn gerade dort, wo Kratzer entstehen, kann sich schnell eine Entzündung oder Infektion bilden. Auch hier kommt das Borretschöl wieder zum Einsatz, da es entzündungshemmend wirkt. Außerdem regenerieren und reparieren die Inhaltsstoffe des Borretschöl bereits geschädigte Haut, was dazu beiträgt, dass sich die Haut schneller erneuert und somit auch das Hautbild verfeinert wird.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Borretschöl

Borretschöl kann noch für viele weitere Beschwerden eingesetzt werden. Auch um Krankheiten vorzubeugen, ist das Borretschöl ideal und kann sich somit sehr gut auf die Gesundheit auswirken.

  • Borretschöl wirkt unter anderem positiv auf das Herz-Kreislauf-System und leistet einen wertvollen Beitrag für den Stoffwechsel.
  • Borretschöl kann den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, was insbesondere für Damen in den Wechseljahren von Bedeutung sein kann.
  • Außerdem ist die Gamma-Linolensäure für die Regulation der Nervenreizleitung verantwortlich und ist somit besonders wichtig für den Körper.
  • Weiterhin sollten Allergiker auf Borretschöl zurückgreifen. Denn diese sollten nicht nur die Allergiesymptome bekämpfen, sondern gleichzeitig das Immunsystem stärken. Mit Borretschöl kann hier sehr gut vorsorgt werden, damit das Immunsystem richtig angekurbelt wird.
  • Sogar bei Haustieren kann Borretschöl ein guter Helfer bezüglich des Stoffwechsels sein. Vor allem beim Barfen kann der Vierbeiner so mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.
  • Auch in der Küche ist Borretschöl sehr gut einsetzbar. Dabei können Blätter und Blüten für die Zubereitung von Suppen und Salaten verwendet werden. Bei der Verwendung von Öl sollte, wegen des intensiven Aromas, eher weniger statt mehr genutzt werden. Hierbei kann das Borretschöl mit anderen Pflanzenölen gemischt werden und meist reichen schon wenige Tropfen des wertvollen Öls aus, um Salate und Suppen zu verfeinern und ihnen einen einzigartigen Geschmack zu geben.
  • Borretsch trinken – ja auch dies ist möglich. Aufgrund des gurkenähnlichen Geschmacks ist Borretsch ein hervorragendes Sommergetränk, welches in Limonaden oder Cocktails für eine leichte Frische sorgt und den Durst hervorragend löscht.

Nebenwirkungen von Borretsch

Wie oben schon beschrieben, kann Borretsch toxisch wirken. Daher warnt auch das deutsche Bundesministerium für Risikobewertung vor dem Verzehr von Borretsch – nicht aber vor dem Borretschöl! Die offizielle Warnung gilt daher nur für die Pflanzenteile des Borretsch, da diese Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die sich toxisch auf die Leber auswirken können. Vor allem aber bei regelmäßigem Verzehr. Blüten und Samen hingegen enthalten diese Pyrrolizidinalkaloide jedoch nicht und können somit bedenkenlos verzehrt werden.

In der Regel ist Borretschöl allerdings gut verträglich und kann daher sehr gut für eine Kur über mehrere Wochen angewandt werden. Lediglich leichte Magen-Darm-Beschwerden können gelegentlich bei Beginn der Einnahme auftreten.

Vorsicht ist jedoch bei manisch-depressiven Menschen geboten und auch Epileptiker sollten Borretschöl nicht unbedingt verzehren. Dies liegt daran, dass sich die Gamma-Linolensäure negativ auf diese Krankheitsbilder auswirken kann. Aus diesem Grund sollten Menschen mit diesen Krankheiten lieber auf ein anderes Öl zurückgreifen, damit keine negative Wechselwirkung entsteht.

Wie bei allen Heilpflanzen sollten diese nicht in Massen, sondern in Maßen genossen werden. Denn auch ein übermäßiger Verzehr von Omega-6-Fettsäuren kann zu Nebenwirkungen führen. Dabei ist das Risiko an Asthma oder Prostatakrebs zu erkranken erhöht, wenn der Omega-6-Anteil im Körper zu hoch ist. Ein gesundes Mittelmaß ist daher immer vorzuziehen. Auch wenn Borretsch zahlreiche gute Eigenschaften hat, die positiv auf die Gesundheit wirken, kann es keine Wunder vollbringen. Auch hier gilt, wie bei allen anderen Heilpflanzen – weniger ist oft mehr!

Borretschöl für Hunde

Auch für Hunde kann das außergewöhnliche Borretschöl hervorragend eingesetzt werden. In vielen Shops gibt es schon Nahrungsergänzungsmittel für Hunde, die nicht nur das Immunsystem stärken, sondern sich auch positiv auf die gesamte Gesundheit des Vierbeiners auswirken. Insbesondere beim Barfen kann der Hund so mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt werden, damit es nicht zu einer Mangelernährung kommt. Gerade zu Beginn des Barfens, wenn der Hundehalten sich noch nicht so gut auskennt, kommt es immer wieder zu Mangelerscheinungen und der Hund wirkt eher abgeschlagen und müde, da ihm wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie auch Vitamine fehlen. Borretschöl kann hier sehr ausgleichend wirken und den Hund bei der Ernährung unterstützen.

Borretschöl Produkte

Borretschöl Produkte gibt es in allen Varianten. Zum Einen ist natürlich das Borretschöl in reiner Form erhältlich. Zum Anderen aber gibt es viele Produkte, die mit Borretsch oder Borretschöl angereichert sind.

Borretschöl

Wer ein hochwertiges Öl möchte, sollte natürlich darauf achten, dass das Borretschöl kaltgepresst ist. Dabei werden die Samen der Borretsch-Pflanze kalt gepresst, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Borretschöl kann zum Verfeinern von Suppen und Salaten genutzt werden, wie auch zur äußerlichen Anwendung bei Hautproblemen.

Borretsch-Körperöl

Weiterhin gibt es ein spezielle Borretsch-Körperöl, welches natürlich nur zu äußerlichen Anwendung geeignet ist. Vor allem bei trockener, gereizter und strapazierter Haut ist dieses Öl eine hervorragende Möglichkeit, die Haut zu pflegen, mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen und sie so geschmeidig und zart machen. Außerdem verfeinert Borretschöl das Hautbild und hilft bei der Regeneration der Hautzellen.

Gesichtscreme mit Borretschöl

Insbesondere das Gesicht ist jeder Witterung ausgesetzt uns muss ganz besonders gepflegt werden. Wer zu Unreinheiten oder auch trockener Gesichtshaut neigt, wird mit der speziellen Gesichtscreme, die mit Borretschöl angereichert ist, eine gute Möglichkeit haben, die Haut perfekt zu pflegen.

Weiterhin ist eine extra Nachtcreme erhältlich, die besonders empfehlenswert ist, da sich gerade in der Nacht die Haut regeneriert. Mit der speziellen Nachtcreme kann sich die Haut im Schlaf erholen und die Regeneration wird mit dem Borretschöl nochmals unterstützt. Hier kommen wieder die hervorragenden essenziellen Fettsäuren zum Vorschein, die im Borretschöl enthalten sind. Sie können zu einem ebenmäßigeren Hautbild beitragen und den Hautstoffwechsel nochmals ankurbeln.

Duschöl mit Borretsch

Auch für die Hautpflege unter der Dusche gibt es Produkte, die mit Borretschöl angereichert sind. So kann die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, damit es zum Einen erst gar nicht zu Hautreizungen kommt und zum Anderen Hautreizungen gelindert werden.

Borretschöl Kapseln

Wer das pure Borretschöl, wegen des intensiven Aromas, nicht mag, kann auf Borretschöl Kapseln zurückgreifen. Diese enthalten reines kaltgepresstes Borretschöl und lassen sich sehr gut einnehmen. Außerdem sind sie besonders praktisch, da sie in jede Handtasche passen und somit immer greifbar sind. Auch bei Geschäftsreisen sind diese ideal, da sie keinen Platz wegnehmen und somit immer eingesteckt werden können.

Borretschöl selbst ansetzen

Borretschöl kann leider nicht selbst hergestellt werden. Allerdings gibt es eine Alternative, die dennoch mit Vorsicht zu genießen ist. Denn hierbei wird frischer Borretsch verwendet, der toxisch auf die Leber wirken kann, wenn das Öl regelmäßig verwendet wird.

Wer Borretschöl herstellen möchte, sollte zwei Borretsch-Pflanzen in ein hochwertiges Pflanzenöl geben. Zuerst werden die Pflanzen gewaschen und entweder in Stücke gezupft oder im Ganzen in eine Flasche gegeben. Dies nun mit einem hochwertigen Pflanzenöl aufgießen und für mehrere Wochen an einem dunklen und kühlen Ort ziehen lassen. Das durchgezogene Borretschöl kann danach als Hautpflege, wie auch in der Küche verwendet werden. Allerdings, wie oben bereits beschreiben, sollte es mit Vorsicht genossen werden, da die Pflanzenteile toxisch auf die Leber wirken können.

Borretschöl kaufen

Borretschöl kann in gut sortieren Lebensmittelgeschäften, wie auch Online erworben werden. Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass das Borretschöl kaltgepresst ist, damit es die wichtigen Inhaltsstoffe nicht verloren hat. Auch sollte beim Kauf des Borretschöls auf eine gute BIO-Qualität geachtet werden und nur beim Händler seines Vertrauens gekauft werden. Mit Borretschöl kann man eigentlich nichts falsch machen, wenn es reines Borretschöl ist. Das selbst hergestellte Öl kann toxisch wirken, da hier auch Pflanzenteile verwendet werden, die beim kaltgepressten Borretschöl nicht verwendet werden. Natürlich sollte das Borretschöl nur beim Händler des Vertrauens gekauft werden, damit man wirklich hochwertigste Qualität erhält und sicher sein kann, dass es frei von chemischen Zusatzstoffen ist und auch kein weiteres Öl beigemischt wurde.

Fazit:

Borretschöl ist ein wichtiger Helfer, welches auch in der Küche wahre Wunder vollbringen kann. Dabei kann Borretsch sowie Borretschöl sehr gut zum Verfeinern von Speisen verwendet werden und gleichzeitig ist das Öl auch für die Hautpflege unersetzlich. Durch die hervorragenden Inhaltsstoffe kann sich das Öl, innerlich oder äußerlich angewendet, auf den ganzen Körper positiv auswirken, das Immunsystem stärken und bei Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen Hautproblemen lindernd wirken. Somit ist insbesondere Borretschöl für die Haut unersetzlich, da es nicht nur den Hautstoffwechsel ankurbelt, sondern auch gereizte Haut regeneriert, entzündungshemmend wirkt und sogar bei der Zellerneuerung unterstützend wirkt. Wer auf schöne Haut setzt, sollte auf Borretschöl nicht verzichten.